Gedankenrankenhenny hatchyJonas

Der Weltraumtraum

 

Eines Nachts durfte ich bei der Arbeit meines Vaters zusehen. Wundert euch nicht wegen der Nacht. Mein Vater arbeitet in einer Sternwarte.

Sein Auftrag: viel über den Mond erfahren.

Und weil er nun mal kein Raumfahrer ist, muss er das von der Erde aus machen, und zwar nachts. Ich guckte durch das Teleskop und sah den Mond, Sterne, ja sogar einen kleinen Planeten namens Mars. Doch das war noch lange nicht das ganze Sonnensystem, denn es besteht aus 8 Planeten, vielen Monden (z.B. unser Mond, Io, Calypso, Europa) und natürlich aus unserer Sonne. Das Weltall hingegen ist nochmals viel größer als das Sonnensystem. Dann gibt es noch die Galaxien, die  sind  größer als das Sonnensystem und kleiner als das Weltall.

Naja zurück zur Sache: Ich beobachtete lange durch mein Fernrohr die Sterne, denn mein Vater musste ja arbeiten. Ich wurde müde, immer müder und es war mühsam mich auf den Beinen zu halten. Ich schlief ein. In meinem Traum sah ich mich als Astronaut im All. Dort ist es eiskalt, doch der Raumanzug hält mich warm. Meine Rakete schwebte wie ich schwerelos herum. Sternschnuppen versanken in den Tiefen des Alls. Die Sterne funkelten und glitzerten. Wieder in meiner Rakete zurück gekehrt kontrollierte ich das Steuer. Das war gar nicht so einfach, denn hier gab es keine Anziehungskräfte. In verschiedenen Entfernungen umkreiste ich die Planeten. Ich fühlte mich irgendwie beobachtet. Und das wurde ich auch nämlich von einem Außerirdischen. Er leuchtete und dabei waren seine Blicke eiskalt! Da nützte sogar mein Raumanzug nichts. Der Außerirdische rief: „Wach auf!“ Ich wunderte mich und hörte schon bald wieder die Stimme, diesmal deutlich wütender: „Wach endlich auf!“ Es war mein Vater. Er sagte, dass es nun langsam Zeit wird, nach Hause zu fahren. Auf der Rückfahrt erzählte ich ihm meinen Traum.

 

ENDE

(15.03.2010)

 

 

 

 

 

 

 

 

Delfinfang in Pom…äh…was weiß ich

 

Ich machte letzten Sommer mit meinen Eltern Urlaub in der Nähe von Pompei. Gerade als ich schnorcheln war sah ich einen schönen Delfin. Ich wollte gerade zu ihm schwimmen, da sauste ein Netz über ihn und fing ihn. Ich war empört, denn ich wusste das Delfinfang verboten war. Sofort holte ich meine Eltern. Sie und ich holten wiederum unser Boot und verfolgten den riesigen Kutter. Sie fuhren nach Pom…äh…ach ja Pompei, oder so. Jedenfalls, beobachtete  ich das der Kutter an Pier 7 fuhr. Dort gab es eine riesige Lagerhalle. Sie wollten den Delfin doch nicht etwa zerhack stückeln? Ich rief: „Neeeiiiinnn!“ Die vier Muskelprotze schauten auf. „Was will der Wurm denn von uns?“, fragte einer. „Erstens, ich bin nicht klein, sondern 1,57m groß, zweitens, ich bin ein Mensch du Blindfisch und kein Wurm….“ „SEI RUHIG!“, brüllte einer der Männer. Da mischten sich meine Eltern ein: „Was ist hier eigentlich los?“ „Ich habe diese Männer gesehen, wie sie einen Delfin gefangen haben!“, rief ich schluchzend, weil mir die Männer Angst  machten. „WAASS?“, rief einer empört. „Ach so“, lachte ein anderer. „Das war nur ein Filmausschnitt von einer Filmkomödie!“ „`Der Delfin, der vom Aussterben bedroht ist`, was aber nicht stimmt.“ „Ach so“, meinten meine Eltern und ich fast im Chor. „Kommt wir zeigen euch Pompei“, „Pom…was?“, fragte ich. „Pom-pe-i!“, sagte der eine Muskelprotz. So zeigten die vier Männer uns Pompei und luden uns zum Eis essen ein.

 

Ende

(23.04.2010)