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Halbseitiger Zeitungsbericht am 24. Juni 2017 im Remscheider General Anzeiger.


Originaltext

Erfolgreich lernen, ohne zu pauken Christian Beifuss setzt auf gehirngerechtes Lernen und hat sich selbstständig gemacht – vorerst nebenberuflich. © Michael Schütz

REMSCHEID Der Lenneper Christian Beifuss hat sich selbstständig gemacht. Er gründete vor zwei Jahren die Firma „Successful-Thinking“.

Von Sabine Naber

Christian Beifuss ist überzeugt, dass jeder kreativ sein und beispielsweise eine Fremdsprache erlernen kann. Allerdings nur dann, wenn gehirngerechtes Lernen und Lehren vorausgegangen ist. Weil ihn die Idee, dass es eine wissenschaftliche Erklärung dafür geben muss, warum der Eine kreativer ist als der Andere, schon immer interessierte, hat er geforscht, sich mit den verschiedenen Techniken und Methoden beschäftigt, die Kreativität fördern und hilfreich sind, Lösungen zu finden.

Christian Beifuss, der einmal Schlosser gelernt und sich später zum Maschinenbautechniker und Betriebswirt weiterbildete, hat sich in seiner Freizeit mit den Ideen der Managementtrainerin und Sachbuchautorin Vera F. Birkenbihl auseinandergesetzt, die den Begriff des gehirngerechten Lernens propagiert und eine Methode des Sprachenlernens ohne Vokabel-Pauken entwickelt hatte. Er machte eine einjährige Ausbildung in ihrer virtuellen Universität und kann sich heute „Birkenbihl-Master“ nennen. „Ich habe mir in den vergangenen Jahren ein großes Wissen in dieser Richtung angeeignet und bin einer der wenigen Master in Deutschland“, sagt Beifuss, der sich vor rund zwei Jahren unter dem Firmennamen „Successful Thinking“ selbstständig gemacht hat.

Der Lenneper, der 1977 geboren wurde und Vater von zwei Kindern ist, arbeitet zurzeit noch im Management eines Wuppertaler Unternehmens und hat seine Selbstständigkeit zunächst nebenberuflich aufgebaut. Sein Ziel ist es aber, einmal von seiner „gehirngerechten Vermittlung von Wissen“ leben zu können.

Beifuss: Im Kopf müssen Bilder entstehen

In seinen Seminaren und Vorträgen will er auf einfache Weise näher bringen, wie unser Gehirn funktioniert: „Das bedeutet, dass ich mit Techniken arbeite, die die Neuromechanismen ansprechen. Modelle, Neugier, Spiel, Spaß, Imitation und Probieren ohne Angst. Die Ideen und Lösungsmethoden, die die Menschen nachher anwenden, basieren darauf, sich in einen Zustand zu versetzen, in dem es ihnen leicht fällt, innovativ zu sein.“

Als Beispiel nennt er Mathematikaufgaben, die man kreativ lösen muss. Wenn man glaubt, es nicht zu schaffen, entstehen Angst und Druck. Es gebe aber bestimmte Techniken, mit dieser Angst umzugehen. Blockaden müssten gelöst werden. „Bilder müssen im Kopf entstehen. Die vergisst man nicht mehr“, erklärt Beifuss und nennt als Beispiel, wie er sich eine (fiktive) Pin-Zahl merkt: „Nehmen wir mal an, es sei die Zahl 4321. Bei der Vier denke ich an meinen Hund, der vier Beine hat. Bei der Drei an seinen Hocker, der Zwei an eine Schlange und bei der Eins an einen Baum, auf den mein Hund am liebsten klettern würde, weil er Angst vor der Schlange hat. So ein Bild bleibt im Kopf“, ist er überzeugt, dieses Beispiel auf ganz viele andere Dinge übertragen zu können. Er ist überzeugt, dass es auch für Eltern interessant ist zu sehen, wie man Kindern Wissen vermitteln kann: „Und da heißt die Devise lernen, nicht pauken.“ Kooperationen hält er für sehr wichtig. Durch die Gründerschmiede hat er Gleichgesinnte kennengelernt und sich inzwischen auch dem Mut-Macher-Club mit Schwerpunkt in Lennep angeschlossen. Das ist ein Projekt der Remscheider „Life Design Group". "Dort halte ich kleine Vorträge, die im Nachgang oft kleine Workshops oder Seminare mit sich bringen." Mehr Informationen gibt es im Netz unter www.successful-thinking.de